Quantenphysik, Bewusstsein und Leben nach dem Tod

Die Quantenphysik wirft unser „normales“ Weltbild über den Haufen. Das ist das Faszinierende an ihr. Mit „normal“ meine ich das Weltbild, das sich aus unseren Alltagserfahrungen ergibt. Und die Quantenphysik zeigt auch, dass wir bei der Welt des Allerkleinsten, also der Atome und Moleküle, an die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens stoßen. Denn die Quantenphysik ist in keiner Weise abgeschlossen, die Diskussionen über das, was sie bedeutet, halten unvermindert an.

Das mysteriöseste Phänomen, das sich aus der Quantenphysik ergibt, ist die Verschränkung. Zwei verschränkte Objekte können sich augenblicklich beeinflussen, auch wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt sind. Dass der mathematische Formalismus der Quantenphysik zur Verschränkung führt, wurde von Albert Einstein entdeckt. Er war allerdings ein vehementer Gegner der Quantenphysik. Die Verschränkung war für ihn ein absurdes Phänomen. Er nannte sie die „spukhafte Fernwirkung“ und hielt ihre Existenz für völlig ausgeschlossen. Sie war für Einstein vielmehr der Beweis, dass die Quantenphysik unvollständig ist. Mittlerweile aber konnte die Verschränkung experimentell nachgewiesen werden. Zwar nicht für Lichtjahre voneinander entfernte Objekte, aber die Physiker sind davon überzeugt, dass es keine räumliche Grenze gibt. Allerdings hat sich die Verschränkung bislang jeder Erklärung entzogen.

Ich bin Physiker, gehöre aber keiner wissenschaftlichen Institution an. Als Außenseiter kann ich mir daher unkonventionellere Gedanken erlauben. Also versuchte ich die Verschränkung mittels einer Welt losgelöst von Raum und Materie zu erklären. Ich nenne sie die innere Welt. Die Erklärung ist mir tatsächlich gelungen, Sie finden sie auf der Seite „Warum es nicht nur die materielle Welt gibt“. Erstaunlicherweise lässt sich mit der inneren Welt auch das zweite große Rätsel der Quantenphysik lösen, das ist das Messproblem. Klingt harmlos, ist aber ein ganz fundamentales Problem.

Das macht die Existenz der inneren Welt sehr plausibel und bedeutet ein neues Weltbild. Denn es existiert jetzt neben der materiellen Welt und der Welt der Mathematik noch eine dritte Welt. Die aufs Engste mit der materiellen Welt verbunden ist. Diese Verbundenheit macht etwas möglich, was bislang unmöglich war. Nämlich die Erklärung unseres Bewusstseins. Man kann es so formulieren: Die Bausteine unseres Bewusstseins kommen aus der inneren Welt und das Gehirn setzt sie zusammen. Die Bausteine sind extrem wichtig, sie stellen unser „Ich“ dar. Sorgen also dafür, dass wir wahrnehmen, dass wir existieren. Alles in der inneren Welt ist unvergänglich, daher überdauert unser „Ich“ unseren Tod. Die innere Welt ist reines Bewusstsein, beim Tod schließt unser „Ich“ sich diesem Bewusstsein an.

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Ein Gedanke zu „Quantenphysik, Bewusstsein und Leben nach dem Tod“

  1. „Ich bin“ ist real. Ich bin dies…, ich bin das… ist nicht real, ist der
    Versuch einer Beschreibung einer nicht real existierenden Persönlichkeit, eines Phantoms, das sich nur innerhalb der
    Dualität beschreiben lässt, einer wiederum nicht real existierenden
    Dualität. Das empfinden einer Persönlichkeit entsteht durch die
    irrtümliche Identifikation des Bewusstseins mit dem Körper. Es gibt
    aber nicht viele „Bewusstseine“ es gibt nur ein Bewusstsein. Das
    Bewusstsein. Siehe z.B. Sri Nisargadatta Maharaj.

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